Informationen für Unternehmen

Sinn und Zweck des Härtefallfonds

Für welche Unternehmen steht der Härtefallfonds zur Verfügung?

Was ist ein Härtefall?

Beispiele für Härtefälle
  • Unternehmen, welche üblicherweise während der Wochen, in denen der Lockdown für sie bestand, überdurchschnittliche Anteile am Jahresumsatz erzielen. Aufgrund des Lockdowns sind diese Umsätze ganz oder mehrheitlich (rund 60 Prozent und mehr) weggefallen. Beispiele:
    • Ein Unternehmen, das vom Lockdown von Mitte März bis Ende April betroffen war, erzielt jedes Jahr üblicherweise von Mitte März bis Ende April (1,5 Monate) nicht nur 1/8 bzw. 12,5 % des Jahresumsatzes, sondern ungefähr 25 %. Während des Lockdowns konnte kein oder ein Teil (höchstens gegen 40 Prozent) dieses üblichen Umsatzes erzielt werden.
    • Ein Unternehmen, das vom Lockdown von Mitte März bis Mitte Mai betroffen war, erzielt üblicherweise in diesen zwei Monaten nicht nur 1/6 des Jahresumsatzes, sondern gegen einen Drittel. Während des Lockdowns konnte kein oder nur ein geringer (höchstens gegen 40 Prozent) Umsatz erzielt werden.
    • Ein Unternehmen, das drei Monate (März bis Juni) vom Lockdown betroffen war, erzielt üblicherweise in dieser Zeit nicht nur 1/4 des Jahresumsatzes, sondern rund 40 Prozent. Während des Lockdowns konnten nur Teile (bis gegen 40 Prozent) dieses üblichen Umsatzes erzielt werden.
  • Unternehmen, welche vor dem Lockdown Aufwand vorgeleistet haben, der anschliessend nutzlos geworden ist. Beispiele:
    • Pflanzen, die im Winter eingekauft und/oder gezogen/gepflegt wurden, konnten ab Mitte März grossteils (also etwa 60 Prozent und mehr) nicht verkauft werden bzw. mussten vernichtet werden.
    • Eine Kleider-Frühlingskollektion wurde im Winter eingekauft und konnte nach dem Lockdown nicht mehr verkauft werden (oder nur mit übermässigen, nicht kostendeckenden Rabatten), weshalb die Erlöse ganz oder grossteils (über 60 Prozent) weggefallen sind.
    • Für einen Anlass, der Anfang April hätte stattfinden sollen, wurden von einem Unternehmen Vorarbeiten geleistet und Rechnungen beglichen. Die Durchführung des Anlasses wurde verboten, Einnahmen konnten keine erzielt werden, oder es mussten Teilnehmergebühren erstattet werden; die Erlöse sind damit ganz oder grossteils (über 60 Prozent) ausgeblieben.
  • Unternehmen, welche überdurchschnittlich lange von den COVID-Massnahmen betroffen sind. Beispiel:
    • Die normale Geschäftstätigkeit eines Betriebs wurde aufgrund der behördlichen Massnahmen für länger als ca. insgesamt 2,5 Monate verhindert.
  • Unternehmen, welche von einer anderweitigen Härte betroffen sind, d.h. nicht unter diese obgenannten Beispiele fallen und trotzdem mit einer besonders schweren Härte konfrontiert sind. Beispiel:
    • Trotz Aufhebung des Lockdowns ist eine "normale" Geschäftstätigkeit wegen aufwendiger, begleitender Schutzmassnahmen auf längere Zeit nicht möglich.

Welche weiteren Unterstützungen müssen zuvor beantragt werden?

Unternehmen, die eine Härtefall-Unterstützung beantragen möchten, müssen zuvor folgende weitere Unterstützungsleistungen geltend gemacht haben:

Welche weiteren Grundsätze und Auflagen sind zu beachten?

Welche Unternehmen können KEINE Unterstützung beantragen?

Wie hoch ist die Unterstützungsleistung?

Wie wird ein Gesuch gestellt?

Auf unzureichend begründete oder unvollständige Gesuche wird nicht eingetreten.

Welche Unterlagen müssen mit dem Gesuch mitgeschickt werden?

Auf Gesuche mit unvollständigen Unterlagen wird nicht eingetreten.